Donnerstag, 16. September 2010

Inception - Traum oder Realität?



INCEPTION
Regisseur und Drehbuchautor:
Christopher Nolan
Musik: Hans Zimmer

Dom Cobb: Leonardo DiCaprio
Ariadne: Ellen Page
Arthur: Joseph Gordon-Levitt
Saito: Ken Watanabe
Eames: Tom Hardy
Robert Fischer:: Cillian Murphy
Mal: Marion Cotillard



Vorwort:

Als ich den Trailer das erste mal gesehen habe, war ich sofort fasziniert und dennoch ein bisschen skeptisch. Den Film habe ich dann mit meinem Vater und Bruder in Berlin gesehen, nach 30 Minuten Werbung fing Inception endlich an. Wer hätte gedacht, dass Inception danach zu den besten Filmen gehören würde, die ich dieses Jahr gesehen habe.

Inhalt:

Dom Cobb ist ein Dieb, das aber nicht im herkömmlichen Sinne. Cobb stiehlt keine (Wert-)Gegenstände sondern Gedanken und Ideen. Er ist ein Extractor. Mit der Hilfe seines Teams dringt er so in Träume ein und täuscht seinen Opfern beispielsweise die Realität vor, um ihnen Informationen zu entlocken, die seine Arbeitgeber wollen.

Bei dem Versuch dem Geschäftsmann Saito eine Information zu entwenden, scheitert er und sein Team jedoch. Saito aber gesteht ihnen, dass es nur um einein Test handelte, wobei sich der Architekt der Traumwelt als unfähig herausstellte und an Cobbs Auftraggeber ausgeliefert wurde. Ihm und seinem Kumpanen Arthur jedoch bietet er einen neuen Auftrag an, um wieder ins Reine mit ihm zu kommen und noch besser: Er verspricht Cobb, dass er ihm hilft wieder in sein Heimatland zurückzukehren, wo Cobb fälschlicherweise beschuldigt wird, seine Frau ermordet zu haben.

Da Dom bereits starke Sehnsucht nach seinen beiden Kindern hatten, deren Gesichter er zu gerne wieder erblicken würde, nimmt er den Auftrag an, der sich von allen bisherigen unterscheidet. Dom und sein Team sollen diesmal keine Informationen entwenden , sondern eine Erinnerung bzw einen Gedanken einpflanzen. Eine Inception. Saito will, dass sich Robert Fischer, Sohn eines Großindustriellen und Saitos größtem Konkurrenten, sich nach dem Tod seines Vaters entschließt das geerbte Unternehmen zu spalten.

Um das zu ermöglichen müssen sie mehrere Traumwelten aufbauen, was gar nicht so einfach ist. Und als ob das Vorhaben nicht schwer genug genug wäre, stoßen sie auch noch in Fischers Psyche auf ungeahnte Gegenwehr. Desto mehr man in Fischers Gedankenwelt eindringt, desto mehr erfährt man über Cobb und seine mysteriöse Vergangenheit.

Fazit:

Inception ist ein umwerfender Film, der sich von allen Filmen unterscheidet, die ich jemals gesehn habe. Wenn man sich entschließt sich auf das Abenteuer Inception einzulassen, sollte man bei vollem Verstand sein, denn man kann ihn nicht einfach ansehen, man muss aufpassen um ihn zu begreifen. Ist man auch nur für eine kurze Zeit unaufmerksam, so kann es passieren, dass einem eine wichtige Information entgeht und man dem Geschehen gar nicht mehr folgen kann.

Er hat keine langatmigen Stellen, ständig erwarten einen neue Überraschungen, ständig ist man am zweifeln, denn man weiß nie genau, ob man einen Traum oder die Realität sieht, physikalische Gesetzte werden einfach mal so außer Kraft gestellt. Besonders faszinierend finde ich Cobbs Vergangenheit die nach und nach aufgearbeitet wird, Fragen die sich zu Anfang im Kopf bilden werden nach und nach beantwortet.

Ich habe eigentlich keine richtigen Kritikpunkte, außer dem, dass die Actionszenen manchmal „too much“ sind, aber das liegt wahrscheinlich einfach daran, dass ich kein großer Action-Film bin. Die Spezialeffekte lassen einen immer wieder staunen, die Musik von Hans Zimmer ist wundervoll und passt 1 zu 1 zu den Szenen im Film.

Meiner Meinung nach ein Film, den man gesehen haben muss, und das am besten im Kino! Die Besetzung finde ich sehr gelungen, sowie deren schauspielerische Leistungen. Geht ins Kino, schaut ihn euch an, ihr werdet es nicht bereuen! Noch Tage nach dem Kinobesuch schwirrte Inception in meinen Gedanken herum, kein Wunder bei solch einem Film!
Einer der besten Filme die ich dieses Jahr gesehen habe, wenn nicht zu den besten überhaupt.

Deutscher Trailer





4,5 von 5 Punkten, fast perfekt! > 5 Punkte: er ist perfekt^^

Film Bewertungssystem

Time - 12. Titel auf dem Soundtrack von Hans Zimmer


Kommentare:

  1. ich kann mich deiner kritik ausnahmslos anschließen. ein wirklich großartiger film!
    aber sag mal, wieso hast du eigentlich noch nicht einemillionmillarden leser? ich bin gerade hin und weg von deinem blog. die aufmachung ist unglaublich toll und du schreibst mal über wirklich interessante dinge und nicht nur den lieben langen tag über schminkkram. UND in deinem blognamen kommt das wort "tea" vor *liebe*. beide daumen hoch!

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  2. du bist ja süss ^^ das kommt wahrscheinlich daher, dass ich vor kurzem erst angefangen habe anfang september ;) hoffe es wird noch was, bei deinem blog ist es ja genau so ?! bald knacken wir die 1 millionen ?! ;D danke für vielen komplimente, ich werde grad total rot xD

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